Motivation - verwirkliche deine Ideen und erreiche Ziele

Motivation ist die wichtigste Voraussetzung, um fit im Leben zu werden und die eigenen Ideen und Pläne zu verwirklichen. Ohne Motivation kommt man weder im Beruf, im Privatleben oder in der Freizeit beim Sport voran. Wenn der Antrieb fehlt, bleibt der Erfolg aus. Eine hohe Motivation ist von bestimmten Faktoren abhängig.

Die Unterschiede zwischen extrinsischer und intrinsischer Motivation

motivationIn der Psychologie wird Motivation als gedankliches Konstrukt beschrieben, das Menschen in die Lage versetzt, Zeit und Energie in ein bestimmtes Projekt zu investieren, um ein selbst gesetztes Ziel zu erreichen. Von Motivation wird gesprochen, wenn Menschen bereit sind, sich körperlich und geistig anzustrengen, um eventuell auch über Umwege zum vorher festgelegten Ziel zu gelangen. Wer nur wenig motiviert an seine Aufgaben herangeht, wird diese meist nicht erfolgreich bewältigen können.

Im Beruf und im Alltag spielt die Motivation eine wichtige Rolle. Wenn du erfolgreich sein willst, solltest du über ausreichend Motivation verfügen, um die an dich gestellten Anforderungen zu meistern. Es gibt zwei unterschiedliche Arten von Motivation. Fachleute unterscheiden zwischen extrinsischer und intrinsischer Motivation. Die extrinsische Motivation ist immer durch einen externen Faktor wie Belohnung oder Bestrafung bedingt.

Bei extrinsischer Motivation wird eine bestimmte Tätigkeit nur ausgeführt, um eine drohende Strafe zu vermeiden oder von einer Belohnung zu profitieren. Diese Art der Motivation ist häufig am Arbeitsplatz zu beobachten. Viele Aufgaben werden vor allem erledigt, um finanzielle Zuwendungen wie Boni oder Leistungsprämien zu erhalten.

Die intrinsische Motivation wiederum ist eine Eigenmotivation, bei der bestimmte Dinge um ihrer selbst willen ausgeführt werden. Menschen, die von innen heraus motiviert sind, erledigen ihre Aufgaben, weil diese interessant sind oder einfach Spaß machen. Die intrinsische Motivation ist deshalb deutlich stärker als die extrinsische Variante.

Hintergründe und Ursachen der Motivation

Über das Thema Motivation wurde unter Wissenschaftlern viel diskutiert. Dabei entstanden unterschiedliche Motivationstheorien, die heute vor allem im beruflichen Sektor eine große Bedeutung haben. Die vom US-amerikanischen Psychologen Abraham Harold Maslow entwickelte Maslowsche Bedürfnispyramide unterscheidet insgesamt fünf unterschiedliche Gruppen von Bedürfnissen, die der Motivation zugrunde liegen.

Der Psychologiewissenschaftler ordnete diese Bedürfnisse stufenweise in einer Pyramide an und ging von der Vermutung aus, dass jeder Mensch motiviert ist, um sich alle Bedürfnisse in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit zu erfüllen. Zu den von Maslow benannten Bedürfnissen gehören die sogenannten physiologischen Grundbedürfnisse wie Essen und Trinken, Sicherheitsbedürfnisse und soziale Bedürfnisse. Darüber hinaus zählen auch Individualbedürfnisse und Selbstverwirklichung zu den Bedürfnissen, bei deren Erfüllung es auf die notwendige Motivation ankommt.

Für die meisten Menschen sind vor allem soziale Bedürfnisse ein wichtiger Grund, um motiviert zu sein. Im beruflichen und sozialen Bereich wird motiviert danach gestrebt, einer Gemeinschaft anzugehören und sich sozial zugehörig zu fühlen. Manchmal sind Menschen so stark motiviert, dass sie zum Erreichen ihrer Ziele auch Dinge tun, die möglicherweise gefährlich, schädlich oder einfach unsinnig sind. Ein wichtiger Aspekt der Motivation ist die Erfüllung der sogenannten Ich-Bedürfnisse. Freundschaft, Anerkennung im Beruf und die Aussicht auf Lob und Respekt können sehr motivierend wirken. Die Selbstverwirklichung steht deshalb zu Recht an der Spitze der Maslowschen Pyramide.

Motivation in Theorie und Praxis

Eine weitere Theorie, die sich mit den Hintergründen der Motivation beschäftigt, ist die Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg. In einer Studie untersuchte Frederick Herzberg die Zufriedenheit von Mitarbeitern in einem Unternehmen. Dabei identifizierte er zwei unterschiedliche Faktorenarten, die einen großen Einfluss auf die Motivation haben. Äußere Reize wie Arbeitsbedingungen, Führungsstil und Bezahlung werden in der Herzberg-Motivations-Theorie zu den Hygienefaktoren gerechnet, die zwar Unzufriedenheit verhindern, allerdings keine Zufriedenheit erzeugen.

Entscheidend für die Mitarbeiter-Motivation sind Motivationsfaktoren wie Anerkennung, Übernahme von Verantwortung, Lob und positives Feedback. Diese Art der Arbeitsmotivation fördert echte Zufriedenheit. Die Motivation von Mitarbeitern entsteht meist aus dem Arbeitsinhalt heraus und den beruflichen Weiterentwicklungsmöglichkeiten, die ein Unternehmen bietet.

Motivationsfaktor Geld - was motiviert Mitarbeiter in einem Unternehmen wirklich?

Ob Geld tatsächlich ein Motivationsfaktor ist, können auch Experten nicht sicher behaupten. Zwar spielt das Gehalt bei der Motivation am Arbeitsplatz eine bestimmte Rolle, jedoch sind viele Mitarbeiter leichter zu motivieren, wenn ihnen mehr Verantwortung übertragen wird oder die Aussicht, an einem interessanten Projekt mitzuarbeiten, besteht. Eine unfaire Bezahlung kann jedoch sehr demotivierend wirken. Die Motivation von Arbeitnehmern steigt erfahrungsgemäß durch gezielte Belohnungen.

Dabei kann es sich um eine Prämie, einen Fortbildungskurs oder eine Beförderung handeln. Wenn du dich selbst motivieren willst, um deine beruflichen und privaten Ziele schneller zu erreichen, solltest du zunächst über deine Lebensmotive nachdenken. Die genaue Vorstellung darüber, welche Ziele du innerhalb eines bestimmten Zeitraums erreichen willst, können sehr motivierend sein. Analysiere dein bisheriges Leben und stelle dir vor, was du in Zukunft verändern oder verbessern möchtest.

Selbstmotivation ist die beste Art von Motivation, weil sie deine innere Einstellung widerspiegelt. Nachdem du dir bestimmte Ziele gesetzt hast, kannst du dich täglich selbst motivieren und dich für jeden Fortschritt, der dich deinem Ziel näherbringt, loben.

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